Samstag, 29. Januar 2022
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Im Zeitalter des Zentralbankkapitalismus

In seinem neuesten Buch steigt Heisenberg-Professor Dr. Joscha Wullweber von der Universität Witten/Herdecke in den Maschinenraum des modernen Kapitalismus hinab. Am 23. Juni diskutiert er mit dem ehemaligen Investmentbanker Rainer Voss und der Zentralbankerin Ulrike Roy die Thesen des Buches auf einer Online-Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung.

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Corona-Krise, Klimakrise, Finanzkrisen: Der globale Kapitalismus befindet sich in einer dramatischen Transformation. Es sind jedoch weniger die Regierungen, die kraftvoll agieren. Vielmehr sind die Hüterinnen des Geldes, Zentralbanken wie die EZB oder die US-amerikanische Fed, inzwischen zu seinem eigentlichen Rückgrat geworden und haben eine neue Ära eingeläutet: die des Zentralbankkapitalismus. Dafür mussten sie ihre Geldpolitik revolutionieren sowie als Marktmacher der letzten Instanz agieren.

Prof. Joscha Wullweber diskutiert in seinem Buch die neuen Instrumente der Zentralbanken und erklärt, auf welch komplexe Weise Staat und Finanzmarkt heute verschränkt sind. Dabei nimmt er auch das Schattenbankensystem unter die Lupe, von dem die globale Finanzkrise ausging und das dennoch immer bedeutender wird. Ein unverzichtbarer Beitrag zum Verständnis aktueller globaler Geld- und Finanzpolitik.

Prof. Wullwebers Buch „Zentralbankkapitalismus. Transformationen des globalen Finanzsystems in Krisenzeiten“ erscheint heute bei Suhrkamp.

Die Diskussionsveranstaltung findet am 23. Juni 2021 in einer Kooperationsveranstaltung zwischen Heinrich-Böll-Stiftung, Finanzwende Recherche und der Universität Witten/Herdecke von 18 – 20 Uhr. Den Zugang zur Veranstaltung gibt es unter: https://calendar.boell.de/de/event/online-buchvorstellung-zentralbankkapitalismu… 

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