Samstag, 13. August 2022
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StartGesundheitMedizinPotenzial der Anthroposophischen Medizin in der integrativen medizinischen Versorgung von Covid-19-Patienten

Potenzial der Anthroposophischen Medizin in der integrativen medizinischen Versorgung von Covid-19-Patienten

Anthroposophische Ärzte tragen aktiv zur stationären und ambulanten Versorgung von Covid-19-Patienten bei. Als voll ausgebildete Mediziner, eingebettet in nationale Gesundheitssysteme, haben sie integrative und patientenzentrierte Behandlungen entwickelt, die die konventionelle medizinische Versorgung von Patienten mit dem SARS-CoV-2-Virus ergänzen. Dies war die zentrale Botschaft, die auf dem heutigen Webinar zum Thema „Der Beitrag der Anthroposophischen Medizin zur integrativen Behandlung von COVID-19-Patienten“ deutlich wurde.

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Die Tagung wurde von der Internationalen Vereinigung Anthroposophischer Ärztegesellschaften (IVAA) und der Medizinischen Sektion am Goetheanum in Kooperation mit der Akademie für Integrative Gesundheit & Medizin (AIHM) organisiert und lud Fachleute aus dem Bereich der Anthroposophischen und Integrativen Medizin zum Erfahrungsaustausch ein.

„Mit der Coronavirus-Pandemie steht die internationale medizinische Gemeinschaft vor einer gemeinsamen Herausforderung, die eine gemeinsame Antwort erfordert“, so Dr. Thomas Breitkreuz, Präsident der IVAA und Spezialist für Integrative Medizin. „Der anthroposophische medizinische Ansatz ist in seiner Natur integrativ, da er als Ergänzung zur konventionellen medizinischen Praxis konzipiert ist. Indem sie die patientenzentrierte und ganzheitliche Perspektive in die globale Diskussion einbringen, spielen anthroposophische Ärzte eine bedeutende Rolle in der medizinischen Versorgung von COVID-19-Patienten“.

Ein zentrales Thema der Referenten war die Behandlung von Patienten in der akuten Phase von COVID-19, aber auch in der „Long-COVID“. Dr. Robert Fitger, Facharzt für Neurologie von der Klinik Arlesheim in der Schweiz, sprach über neurologische Komplikationen und die Behandlung der langen COVID. Ergänzt wurde sein Beitrag durch Erfahrungen aus der ambulanten Behandlung, die Dr. Sheila Grande aus ihrer anthroposophischen Praxis in Rio de Janeiro, Brasilien, und Dr. Denis Koshechkin, ein anthroposophischer Arzt in St. Petersburg, Russland, präsentierten. Die Behandlung von COVID-19-Patienten aus der Sicht der anthroposophischen Kliniken präsentierte Dr. Friedemann Schad vom Krankenhaus Havelhöhe in Berlin, zusammen mit Dr. Pieter Wildervanck von der Klinik Arlesheim in der Schweiz und Dr. Thomas Breitkreuz von der Paracelsus-Klinik in Bad Liebenzell, Deutschland.

„Das heutige Webinar zeigte das Potenzial der internationalen integrativen Gesundheitsgemeinschaft, die Patientenversorgung zu verbessern, insbesondere in diesem sich ständig verändernden Umfeld einer laufenden Pandemie“, schloss Dr. Tabatha Parker von AIHM in ihren abschließenden Bemerkungen.

Das Webinar zum Thema „Der Beitrag der Anthroposophischen Medizin zur integrativen Behandlung von COVID-19-Patienten“ war der offizielle Start der virtuellen Konferenzreihe „Hope, Resilience and Health in the Covid-19 Era“, die vom 24. bis 27. März stattfindet und von der Academy of Integrative Health & Medicine (AIHM) veranstaltet wird.

Für weitere Informationen über die kommende Reihe besuchen Sie bitte https://aihm.org/.

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