Sonntag, 5. Dezember 2021
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Osteopathie: Laut Studie für Babys und Kinder immer beliebter

Immer mehr Eltern lassen ihre Babys und Kinder osteopathisch behandeln. Das zeigt eine neue Forsa-Studie von Juli 2021. 13 Prozent der Befragten gaben an, mit ihren Säuglingen und Kleinkindern bis zum Alter von 5 Jahren Erfahrungen mit der Osteopathie gemacht zu haben. Weitere 13 Prozent der Patienten waren im Alter von 6 bis 19 Jahren. Das renommierte Meinungsforschungsinstitut hat im Auftrag des Verbandes der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. knapp 2.500 Bundesbürger befragt. 

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Osteopathie ohne Nebenwirkungen

Wie gut Osteopathie bei den fünf häufigsten Säuglingsproblemen wirken kann, zeigt eine vom VOD breit unterstützte Studie von 2018. Eine Besserung zwischen 50 bis 80 Prozent trat bei Säuglingsasymmetrie, Schlaf- und Fütterungsstörungen, abgeflachtem Hinterkopf und exzessivem Schreien ein. Bemerkenswert ist, dass bei den insgesamt über 3200 Behandlungen in keinem einzigen Fall eine ernsthafte, für die Gesundheit des Säuglings potenziell relevante und/oder länger andauernde Nebenwirkung beobachtet wurde. Überaus beeindruckende Ergebnisse einer der weltweit größten Säuglingsosteopathie-Studien.

Beobachtungsstudie in renommierten Fachjournal pupliziert

An der multizentrischen Beobachtungsstudie der Akademie für Osteopathie (AFO) und des Deutschen Instituts für Gesundheitsforschung nahmen 1196 Säuglinge im ersten Lebensjahr teil, die in 151 Praxen deutscher Osteopathen behandelt wurden. Sie wurde vom international renommierten wissenschaftlichen Fachjournal ©Complementary Medicine Research“ angenommen und unter dem Titel „Osteopathic treatment of infants in their first year of life: a prospective multicenter observational study (OSTINFStudy)“ veröffentlicht. Die Autoren sind Florian Schwerla, Boris Daake, Eva Moeckel und Karl-Ludwig Resch. Der Karger-Verlag hat die Studie kürzlich im Volltext zur allgemeinen Verfügung freigegeben (www.karger.com/Article/FullText/514413). 

Eltern wünschen sich mehr komplementäre Angebote

Einer aktuellen in der Wiesbadener Fachzeitschrift Medical Tribune veröffentlichten Elternumfrage zufolge wünschen sich vier von fünf Eltern in der klinischen Versorgung ihrer Kinder mehr Angebote aus der komplementären und integrativen Medizin.

Befragt wurden 1323 Eltern, deren etwa sechsjährige Kinder ambulant oder stationär in einer Kinderklinik behandelt wurden. Neben Homöopathie stand auch Osteopathie ganz oben auf der Wunschliste. Ungeachtet der fehlenden Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen (Anheyer D et al. Complement Ther Med 2021; 60: 102757; doi: 10.1016/j.ctim.2021.102757).

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