Donnerstag, 2. Dezember 2021
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Kinder im Internet schützen

Heute wurden die Ergebnisse seiner repräsentativen Meinungsumfrage zum Kinderschutz im Internet veröffentlicht. Zum Kinderschutz im digitalen Raum wurden 9.410 Erwachsene in acht europäischen Ländern befragt.

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ECPAT ist das weltweit größte Netzwerk, das sich für den Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung einsetzt. „Die Deutlichkeit der Ergebnisse hat uns überrascht und Rückenwind gegeben für unsere Arbeit. Dass so viele Menschen in diesen unterschiedlichen Ländern Kinderschutz so hoch priorisieren, ist ein klares Statement und ein Auftrag an die Entscheidungsträger Lösungen zu finden, um Kinder besser zu schützen.“, macht Andrea Wagner, die Geschäftsführerin von ECPAT Deutschland, deutlich.

Zu den wichtigsten Ergebnissen der Befragung zählen folgende Punkte:

  • 73 Prozent der Befragten meinen, dass Kinder sich nicht im Internet aufhalten können, ohne von Erwachsenen belästigt zu werden. 7 von 10 Personen sind der Meinung, dass es online keine oder nur wenig Privatsphäre gibt.
  • 76 Prozent der Befragten sind bereit, einen Teil ihrer persönlichen Privatsphäre im Internet aufzugeben, damit automatisierte Technologien Missbrauchsabbildungen von Kindern erkennen können.
  • 68 Prozent der Befragten in den acht Ländern befürworten die Pläne der Europäischen Union, zum Erlassen neuer Rechtsvorschriften, damit Unternehmen verpflichtet sind nach Missbrauchsabbildungen zu suchen.

Defence for Children – ECPAT Niederlande hat darüber hinaus in sieben der Länder auch eine qualitative Untersuchung durchgeführt. Die meisten Befragten in den qualitativen Studiengruppen wussten nicht, dass es Hash-Erkennungs- oder Anti-Grooming-Technologien gibt, die Missbrauchsabbildungen von Kindern erkennen können. Als die Befragten von den Tools erfuhren, waren sie empört darüber, dass diese nicht ständig eingesetzt und genutzt werden. Auch nachdem die Teilnehmenden darüber informiert wurden, dass auch ihre Daten zu diesem Zweck gescannt werden könnten, hielten Sie an Ihrer Meinung fest.

Gesetzliche Verpflichtung zum Schutz von Kindern in digitalen Raum?

Die Botschaft ist eindeutig: Die europäische Öffentlichkeit will, dass Maßnahmen zum Schutz von Kindern im Internet ergriffen werden. Sie ist sich einig, dass automatisierte Technologien, die zum Schutz von Kindern im Internet beitragen, immer genutzt werden sollten. Außerdem herrscht Einigkeit darüber, dass Online-Plattformen gesetzlich dazu verpflichtet sein sollten dies zu tun.

ECPAT wird nun gezielt Entscheidungsträger informieren und in Austausch gehen. Sowohl mit Abgeordneten als auch Unternehmen soll besprochen werden, wie dieser geforderte Schutz gemeinsam umgesetzt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ecpat.de.

Die vollständige Studie finden Sie hier.

Lesen Sie außerdem mehr zu den aktuellen Herausforderungen im Positionspapier

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