Sonntag, 5. Dezember 2021
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Studieren in der Pandemie: Psychische Belastung von Studierenden nimmt zu

Laut neuester Umfragen nimmt die psychische Belastung bei den Studierenden im Wintersemester 2021/2022 zu. Weiterhin bedingt durch die anhaltende Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Maßnahmen. Vorlesungen werden teilweise immer noch online abgehalten und die Umstellung auf sogenannte „Digitalsemester“ fällt Studierenden aus ganz Deutschland zunehmend schwer. Eine Befragung zweier Universitäten liefert nun weitere interessante Hintergründe.

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Eine Umfrage der Universitäten Hildesheim und Münster

Rund zwei Wochen vor dem Beginn des neuen Wintersemesters 2021/2022 veröffentlichten die Universitäten Hildesheim und die Universität Münster die Ergebnisse einer deutschlandweiten Befragung von 2.527 Studierenden. Wie auch bereits bei einer ähnlichen Umfrage, die im letzten Jahr durchgeführt wurde, lag der Schwerpunkt auf der aktuellen Situation rund um die Coronapandemie und deren Maßnahmen. Speziell beleuchtet wurden das dadurch eingeschränkte Studentenleben und dessen Auswirkungen auf das persönliche Wohlbefinden. 

Die Symptome: Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, Angststörungen und Isolation

Wie nun einem Bericht von studihub.de zu entnehmen ist, fällt das Gesamtergebnis trotz der immer weiter steigenden Impfquote und diversen Lockerungen eher schlecht aus. So gaben über 50% der Befragten in der nicht repräsentativen Umfrage an, dass sie durch das Digitalsemester stark belastet seien. Symptome wie Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, Angststörungen und Isolation seien zum Alltag geworden. Bereits jeder fünfte Studierende wünsche sich eine psychologische Betreuung, um mit den negativen Auswirkungen der Situation zurechtzukommen. 

Studierenden fehlt oft die Struktur

Den Befragten fehle in erster Linie eine klare Struktur. Diese ist durch die Online-Vorlesungen, eine hohe Eigenverantwortung und die zeitliche Flexibilität nicht mehr gegeben. Die Freude am Studieren sinkt laut Umfrageergebnissen besonders durch den Wegbruch von bis dato alltäglichen Dingen. Hier wiegen Punkte wie der persönliche Austausch zwischen Kommilitonen, Studentenpartys, Lerngruppen oder diversen Sport- und Freizeitaktivitäten besonders schwer. 

Vor allem den Studierenden in den Erstsemestern falle es schwer, sich in einer neuen Stadt zurechtzufinden und dort neue Kontakte zu knüpfen. Der Startschuss in einen neuen Lebensabschnitt scheint sich demnach noch etwas zu verzögern.

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