Samstag, 13. August 2022
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StartKunst & KulturProgramm „Kultur macht stark“ wird fortgesetzt

Programm „Kultur macht stark“ wird fortgesetzt

Das Erfolgsprogramm „Kultur macht stark“ wird weitere fünf Jahre fortgesetzt. Für die BKJ, ihre Mitglieder, Akteure der Kulturellen Bildung und junge Menschen eine ausgezeichnete Nachricht, welche die richtigen Signale für kulturelle Bildungschancen und Teilhabe sendet.

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Die BKJ hat sich gemeinsam mit anderen Verbänden klar für die Fortsetzung des Programms eingesetzt und begrüßt die Entscheidung: Sie kommt zum richtigen Zeitpunkt, ermöglicht einen nahtlosen Übergang in die dritte Förderphase und eine durchdachte Konzeption. Die BKJ-Vorsitzende und Präsidentin des Deutschen Kulturrats, Prof.in Dr. Susanne Keuchel, sagt:

„Ich freue mich sehr, dass es in dieser schwierigen Phase, in der insbesondere Kinder und Jugendliche Leidtragende der Corona-Pandemie sind, mit der dritten Förderperiode von ‚Kultur macht stark‘ ein positives Signal gesetzt wird. ‚Kultur macht stark‘ ist wichtiger denn je. Ganz besonders freut mich auch, dass wieder auf die Kompetenz der Programmpartner gesetzt wird. Sie ermöglichen lokale Bündnisse und stärken durch ihre bundesweite Wirkung den fachlichen Austausch. Die Kulturelle Bildung erfährt hierdurch einen beträchtlichen Rückenwind.“

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat mit der Ankündigung ihre Wertschätzung gegenüber dem Programm und der Kulturellen Bildung klar zum Ausdruck gebracht. Bereits im Vorfeld ist auch der politische Zuspruch von Parlamentarier*innen aus unterschiedlichen Fraktionen im Deutschen Bundestag sehr deutlich geworden.

Die BKJ begrüßt ausdrücklich, dass die Programmstruktur beibehalten wird. Fachverbände werden weiterhin als Programmpartner Mittel weiterleiten und zur Qualitätsentwicklung beitragen. Sie arbeiten mit Länder- und Begleitstrukturen zusammen und stehen für die Vielfalt Kultureller Bildung. Auch dass das Programm Bildungszugänge erleichtern und Bildungschancen erhöhen soll, ist sehr wichtig. Um jedoch dieses Ziel zu erreichen, ist nach Ansicht der BKJ eine noch stärker inklusive Ausrichtung des Programms notwendig.

Deshalb kommt es nun darauf an, dass die angekündigten konzeptionellen Entwicklungen die Wirksamkeit des Programms weiter erhöhen und die Vernetzung weiter fördern. Aus Sicht der BKJ werden hier zentrale Forderungen aufgegriffen, so z. B. die Notwendigkeit, die Verankerung auf kommunaler Ebene und in Bildungslandschaften zu verbessern, um nachhaltige Strukturen zu entwickeln und zu stärken und die Zusammenarbeit von Kommunen und Zivilgesellschaft zu intensivieren. Wichtig ist außerdem, digitale Medien stärker einzubeziehen, um den Lebensrealitäten gerecht zu werden und das besonderes Potenzial der Digitalität für gesellschaftliche Transformationsprozesse aufzugreifen. Auch sollen ländliche Räume gestärkt werden, um strukturellen Benachteiligungen mit kreativen Angebotsformaten Kultureller Bildung zu begegnen.

Das Programm kann auch dazu beitragen, dass erfolgreiche außerschulische Bildungsansätze im Ganztag gestärkt werden – denn es sind die besonderen außerschulischen Potenziale der Kulturellen Bildung, die Dritten Orte und ungewöhnlichen Zugänge, die das Programm erfolgreich machen.

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