Freitag, 28. Januar 2022
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Smartphone-Verbote am Arbeitsplatz?

Studie zu Smartphone-Verboten am Arbeitsplatz zeigt mögliche Vorteile „weicher“ Verbote auf

Der Nutzen von Smartphone-Verboten am Arbeitsplatz hängt von der Art der ausgeübten Tätigkeit ab. Zu diesem Ergebnis kommt ein interdisziplinäres Team aus Ökonomen und einer Sozialwissenschaftlerin der Universitäten Konstanz, Lüneburg und Vechta in einer aktuellen Studie in der Fachzeitschrift Experimental Economics.

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In einem umfassenden Feldversuch wiesen die Forschenden eine deutliche, durch sogenannte weiche Smartphone-Verbote verursachte Effizienzsteigerung bei der Bearbeitung von Routineaufgaben nach. Als „weich“ gelten solche Verbote, deren Einhaltung nicht kontrolliert und deren Missachtung entsprechend nicht bestraft wird. Bei der Ausübung komplexerer Aufgaben kam es hingegen nicht zu einer eindeutigen Effizienzsteigerung durch die Smartphone-Verbote. Als mögliche Erfolgsfaktoren weicher Verbote ermittelte die Studie, dass sie die Wahrnehmung sozialer Normen verändern können, die Entscheidungsfreiheit bei den Beschäftigten verbleibt und diese Verständnis für die Maßnahmen zeigen.

Lesen Sie im Online-Magazin campus.kn mehr darüber, wie Unternehmensleitungen zu Smartphone-Verboten am Arbeitsplatz stehen, warum diese schwierig durchzusetzen sind und was die möglichen Erfolgsgeheimnisse weicher Verbote sind:

https://www.campus.uni-konstanz.de/wissenschaft/smartphone-verbote-am-arbeitspla…

Faktenübersicht:

  • Originalpublikation: Adrian Chadi, Mario Mechtel, Vanessa Mertins (2021). „Smartphone bans and workplace performance“, Experimental Economics; DOI: 10.1007/s10683-021-09715-w
  • Der Nutzen von „weichen“ Smartphone-Verboten am Arbeitsplatz hängt von der Art der Tätigkeit ab und ist insbesondere bei der Bearbeitung von Routineaufgaben gegeben.
  • Mögliche begünstigende Faktoren für die Wirksamkeit weicher Verbote sind die veränderte Wahrnehmung sozialer Normen durch das jeweilige Verbot sowie die Beibehaltung der Entscheidungsfreiheit und Verständnis für die Maßnahme seitens der Beschäftigten.
  • Die Originalpublikation ist als Open Access Artikel frei zugänglich. Die Lizensierung erfolgte gemäß dem Projekt DEAL-Vertrag mit Springer Nature

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