Sonntag, 5. Dezember 2021
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Knuspr rettet Lebensmittel

Das Unternehmen Knuspr unterstützt die Initiative Foodsharing und setzt sich für die Rettung von Lebensmitteln ein

Laut dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft landen in Deutschland jährlich bis zu 12 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Die Mehrheit der Lebensmittelabfälle entsteht in privaten Haushalten. 52%, das sind etwa 75 kg Lebensmittel, wandern jährlich pro Person in den Müll. Belegt ist aber auch, dass ein hoher Anteil der Lebensmittel gar nicht erst zu den Verbrauchern gelangt. Rund 0,5 Millionen Tonnen Lebensmittel werden schon im Groß- und Einzelhandel entsorgt. Dabei handelt es sich zu einem großen Teil um Produkte, die noch völlig unbedenklich für den Verzehr geeignet wären.

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Dieser Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken, ist das erklärte Ziel des neuen deutschen Online-Supermarkts Knuspr, der im August mit München seinen ersten Standort eröffnete. Weitere Städte sind bereits in Planung. Mit verschiedenen Aktionen und Kooperationen setzt sich das junge E-Food-Unternehmen dafür ein, überschüssige und unverkäufliche Lebensmittel zu retten. 

Rette Lebensmittel 

Einen wichtigen Schritt zur Reduktion von unnötigem Lebensmittelabfall unternimmt Knuspr mit seiner Shop-Kategorie „Rette Lebensmittel“. Hier haben Knuspr Kunden die Möglichkeit, Produkte mit nahendem Verfallsdatum zu deutlich reduzierten Preisen zu erwerben. Das Angebot wird täglich aktualisiert, verkauft werden nur jene Lebensmittel, die einwandfrei und zum Verzehr geeignet sind. 

Kooperation mit Foodsharing München 

Seit dem Launch des ersten Standorts München im August 2021 kooperiert Knuspr mit der Initiative www.foodsharing.de. Sie geben ehrenamtlich überschüssige Lebensmittel an Vereine, Tafeln, Suppenküchen, Fair-Teiler (öffentliche Regale zum Austausch von Lebensmitteln) und an weitere Partner und Nutzer des kostenlosen foodsharing-Netzwerks aus. In erster Linie handelt es sich bei den Spenden um Obst, Gemüse, Milchprodukte, Backwaren und Lebensmittel, die kurz vor bzw. hinter dem Verfallsdatum liegen. Abgeholt und verteilt werden die überschüssigen Produkte einmal am Tag. Direkt im Knuspr Warenhaus von sogenannten „Foodsavern“, ehrenamtlichen Mitarbeitern von Foodsharing. 

Die Knuspr Foodtruck Kantine 

Auch bei der Verpflegung der Belegschaft setzt Knuspr ein deutliches Zeichen. In der hauseigenen Foodtruck Kantine kommen einwandfreie Lebensmittel zum Einsatz, die im Verkauf abgeschrieben wurden. Daraus bereiten Gastronomieleiter Friedrich Marx und sein Team leckere Mahlzeiten für Frühstück, Lunch und die Brotzeit zwischendurch. Für die Mitarbeiter der Abend- und Nachtschicht werden alle Gerichte in Mehrwegbehälter abgefüllt und im Automaten angeboten. 

„Die Vorteile liegen auf der Hand“

„Diese Initiativen geben uns die Möglichkeit, unverkäufliche Lebensmittel sinnvoll weiterzuverwenden und somit einer unnötigen Verschwendung vorzubeugen. Dass wir ganz nebenbei Kunden wie Mitarbeiter für dieses Thema sensibilisieren ist ein hochattraktiver Nebeneffekt. Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen, das ist uns ein wichtiges Anliegen. Lebensmittelverschwendung betrifft übrigens bei weitem nicht nur den Verbraucher, sie entsteht entlang der gesamten Wertschöpfungskette, deshalb müssen wir uns dringend gemeinschaftlich um Lösungen bemühen. Lebensmittelüberschüsse lassen sich im Handel nicht völlig vermeiden, unsere Aufgabe muss es daher sein, das Ausmaß so gering wie möglich zu halten“, erklärt Jan Gerlach, Commercial Director Knuspr.

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